Aus dem Bezirk
BHÄV-Veranstaltungsreihe "Patientenversorgung im Umbruch": Neuer Termin in Kempten am 16. Mai 
Am 16. Mai veranstaltet der Bayerische Hausärzteverband in Kooperation mit der Deutschen Tinnitus-Liga in der bigBOX Allgäu (multiBOX 3), Alpenrosenstr. 1, 87435 Kempten ab 19 Uhr eine weitere Veranstaltung aus der Reihe "Patientenversorgung im Umbruch" mit dem Titel "Diagnose Tinnitus. Was nun?". Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie in der Pressemitteilung und dem Plakat zur Veranstaltung.
Pressemitteilung
Veranstaltungsplakat
Berufspolitische Veranstaltung des Bayerischen Hausärzteverbandes am 17. April in Augsburg
Im Kongress am Park Augsburg, Gögginger Straße 10, 86159 Augsburg findet am Mittwoch, 17. April, ab 19 Uhr ein berufspolitischer Abend des Bayerischen Hausärzteverbandes statt mit folgenden Schwerpunkt-Themen:
- Honorarpolitik - Aktuelles HzV-Verträge / EBM-Reform
- Wahlen 2013 - Positionen der Parteien zur Gesundheitspolitik
- Ihre Wünsche / Anregungen an den Bayerischen Hausärzteverband
Einladung
Neues Lehrkrankenhaus für Allgemeinmedizin in Schwaben
Seit Freitag, 8. März 2013, ist das St. Elisabeth Krankenhaus im schwäbischen Dillingen offiziell akademisches Lehrkrankenhaus für Allgemeinmedizin der TU München. Im Rahmen einer sehr harmonischen Feierstunde überreichte Dr. Reiner Gradinger, ärztlicher Direktor der Klinik rechts der Isar in München, im Beisein des bayerischen Wissenschaftsministers Dr. Wolfgang Heubisch die Ernennungsurkunde an Dr. Ulrike Bechtel, Chefärztin der Inneren Abteilung am St. Elisabeth Krankenhaus. Sie hatte das beispielhafte Konzept für das Lehrkrankenhaus ausgearbeitet.
„Damit haben wir jetzt ein weiteres im Kreis Dillingen-Wertingen ein komplett durchgehendes Weiterbildungskonzept vom Praktischen Jahr (PJ) bis zum fertigen Facharzt für Allgemeinmedizin“, stellt Dr. Alexander Zaune, Mitglied im BHÄV-Landesvorstand, zufrieden fest. Zwar besteht der Weiterbildungsverbund Dillingen-Wertingen, dem auch Dr. Zaune mit seiner Lehrpraxis angehört, bereits seit 2010. Bislang jedoch hatte das St. Elisabeth Krankenhaus keine Berechtigung, auch Studenten auszubilden. Ab sofort kann auch das PJ in dem Kreiskrankenhaus absolviert werden – und zwar nach einem Ausbildungskonzept, das Dr. Ulrike Bechtel, die es entwickelt hat. Sie selbst nennt es "neu und einmalig in Deutschland", weil es speziell auf die Ausbildung zum Hausarzt abzielt.
Für die kurzfristige Anerkennung des St. Elisabeth Krankenhaus als akademisches Lehrkrankenhaus für Allgemeinmedizin hatte sich auch der BHÄV-Vorsitzende Dr. Dieter Geis mit einem Schreiben vom 19. Dezember 2012 an Minister Heubisch und den Dekan der TU München, Prof. Dr. Peter Henningsen stark gemacht. Darin hatte er die Förderung und Vorhaltung eines fachlich guten und strukturierten Weiterbildungsangebotes als „wesentlicher Baustein, um die Akzeptanz des Hausarztberufes nachhaltig zu stärken und dem Hausarztmangel entgegenzuwirken“ bezeichnet.
Diese Argumentation hatte Minister Heubisch bei der Überreichung der Anerkennungsurkunde aufgegriffen: Er maß dem Ausbildungskonzept in Dillingen eine besondere Bedeutung vor dem Hintergrund des Hausärztemangels zu. Das erklärt auch das große öffentliche Interesse an dem Projekt: Am Festabend am8. März nahmen unter anderem mehrere Landtagsabgeordnete, Kommunalpolitiker und der Landrat teil sowie Vertreter des Bayerischen Rundfunks und von Augsburg TV.
„In den Reden wurde der Bogen von der Hochleistungsmedizin der TU München zu den Hoch-Leistungsträgern der ambulanten Medizin, den Hausärzten, geschlagen“, berichtet Dr. Zaune. Die Engpässe und Nöte der hausärztlichen Versorgung seien medienwirksam dargestellt worden, und Prof. Gradinger, dessen Mutter Landärztin war, habe den Hausarzt als „wichtigsten Stützpfeiler der ambulanten Medizin" gewürdigt. „Die notwendige starke Rolle des Hausarztes in der Medizin der Zukunft wurde von allen Landtagsabgeordneten betont, der Weiterbildungsverbund Dillingen und das PJ-Lehrkonzept von Frau Dr. Bechtel als deutschlandweites Leuchtturmprojekt hervorgehoben“, stellt Dr. Zaune die Highlights des Festabends heraus. Sein Resümee: „Das ist ein schöner Erfolgt der lokalen Bemühungen aller Beteiligter um eine Verbesserung der Versorgungslage.“
Überweisung bleibt wichtig - Patienten aufklären!
Nach dem wegfall der Praxisgebühr gehen immer mehr Patienten ohne Überweisung ihres Hausarztes zum Facharzt. Die meisten wissen nicht, welche Konsequenzen das hat: Der Facharzt uss dem Hausarzt dann keine Mitteilung über den Befund machen, das Risiko unnötiger Doppeluntersuchungen und unerwünschter Wechselwirkungen bei Einnahme unterschiedlicher Medikamente steigt. Klären Sie Ihre Patienten auf! Zum Beispiel mit einem kurzen, prägnanten Schild, wie es Dr. Peter Kosanke, BHÄV-Bezirksdelegierter aus Schwaben, für seine Praxis entworfen hat.
Beispiel Praxisschild Dr. Kosanke zur Bedeutung der Überweisung
Diskussionsveranstaltung „Hausärzte treffen Politiker“
Am Mittwoch, 23.01.2013, laden Dr. Jakob Berger, 1. Stellvertretender Vorsitzende des BHÄV und Bezirksvorsitzender Schwaben, und Dr. Marco Conrad, Stellvertretender BHÄV-Bezirksvorsitzender Schwaben, zu einer politischen Veranstaltung: Ab 19 Uhr haben niedergelassenen Hausärzte Gelegenheit, im Klosterbräuhaus Ursberg mit Herr Alfred Sauter (MdL, CSU) und Herr Dr. Georg Nüßlein (MdB, CSU) über die Zukunft der hausärztlichen Versorgung zu diskutieren - eine Chance, die Sie gerade im Wahljahr 2013 zahlreich nutzen sollten.
Einladung mit weiteren Informationen
Wahl der Delegierten zur Bayerischen Landesärztekammer vom 19.11.2012 bis 30.11.2012 
Wahlaufruf
Wahlaufruf für Mittelschwaben, Landkreise Neu-Ulm und Günzburg
Bezirksmitgliederversammlung am 21. November
Am Mittwoch, 21. November 2012, findet im Kongress am Park in Augsburg die nächte Mitgliederversammlung des Bayerischen Hausärzteverbandes im Bezirk Schwaben statt.
Nähere Informationen finden Sie in der Einladung.